Beim autogenen Brennschneiden wird mittels einer Vorwärmflamme der Stahl an der Anschnittstelle auf Zündtemperatur erwärmt. Nach dem Öffnen des Schneid-Sauerstoffventils trifft ein gebündelter Sauerstoffstrahl auf die erwärmte Stelle. Dieser lässt den Stahl schmelzen. Durch den Druck des Sauerstoffstrahls wird der flüssige Stahl aus der Schnittfuge geblasen.

Die Brennteile werden nach dem Schnitt entgratet und die Schmelzschlacke entfernt. Eventuell gehen sie danach in eine weitere Verarbeitung. 

Die Schneidkontur wird mittels Datenübertragung von einem CAD-Programm an die Steuerung der Maschine geleitet. Autogenes Brennschneiden ist vor allem geeignet für Materialien wie Titan, unlegierte Stähle und reines Eisen. Bei diesem Verfahren entsteht eine abgegrenzte und saubere Schnittkante.


Schneidbare Materialien:

  • Unlegierte Baustähle nach DIN EN 10025
  • S 235 JRG2 (St 37-2)
  • S 355 J2G3 (St 52-3)
  • sowie andere Qualitäten und Güten auf Anfrage

Alle Qualitäten sind mit

  • Werkszeugnis nach EN 10204 / 2.2
  • Abnahmeprüfung nach EN 10204 / 3.1.B
  • US-Prüfung erhältlich

Formatbereich:

  • 12000 x 3000 mm
  • nach Toleranz DIN EN ISO 9013

Materialstärke

  • t = max. 200 mm
  • Stückgewicht bis 12 to